GDT-Schnittstelle

GDT (Gerätedaten-Transfer)

Der GDT wurde vom QMS erarbeitet, um eine standardisierte Schnittstelle zwischen Praxis-EDV-Systemen und medizintechnischen Geräten zu definieren.

Die seit vielen Jahren im Einsatz befindliche Schnittstelle GDT 2.1 ist geräte-, hersteller- und fachgruppenneutral ausgelegt. Sie kann sowohl von Standalone-Geräten, wie auch von PC-gestützten Messgeräten realisiert werden. Sollte eine direkte Kommunikation gem. dieser Beschreibung technisch nicht realisierbar sein (z.B. ältere Standalone-Geräte mit herstellerspezifischer Schnittstelle), so sollte vom Gerätehersteller ein geeignetes GDT-Treiberprogram zur Verfügung gestellt werden.

Seit dem 1. Oktober 2013 steht der GDT auch in der komplett überarbeiteten Version GDT 3 zur Verfügung, die allerdings noch nicht finalisiert ist. Eine wesentliche Neuerung stellt die Einführung eines zur Schnittstellenbeschreibung gehörenden Objektkatalogs dar. Erstmals werden Informationsobjekte, als definierte Folge von Feldkennungen in einem separaten Dokument verwaltet. Änderungen wirken sich somit nicht zwangsläufig auf die Datensatzbeschreibung aus. Die Lesbarkeit und das Verständnis werden deutlich gesteigert. Als Implementierungshilfe sind zusätzlich Beispieldateien und Workflows aus der täglichen Praxis dargestellt. Dadurch wird der zeitliche Aufwand zur Realisierung der Schnittstelle erheblich verringert. Der QMS stellt auf Anfrage ein sog. „Starterpaket“ zur Verfügung, das hilfreiche Dateien zur erfolgreichen Realisierung der Schnittstelle beinhaltet. Richten Sie Ihre Anfrage zum Starterpaket an gdt(at)qms-standards.de.

Die Dokumente des GDT Standard finden Sie auf der Download-Seite.